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Heimatverein zieht Bilanz und ehrt

 Mitglieder für 25 Jahre geehrt – Vortrag über das Festspiel „Wasservogel in Wurmannsquick


Vorstand Rainer Freilinger mit den geehrten Mitgliedern, von links: Franz Alram, Anton Dachs und Andreas Freilinger, nicht auf dem Bild Dr. Schneider der leider verhindert war.
– Foto: Reichenwallner
 
Der Heimatverein Hirschhorn-Hammersbach hielt im Landgasthof Freilinger seine Jahresversammlung ab. Vorsitzender Rainer Freilinger bezeichnete das Jahr 2009 als erfolgreich und voller Aktivitäten.
Das Protokoll verlas Schriftführer Christian Brunner. Detailliert listete Kassier Franz Alram Einnahmen und Ausgaben auf. Die Prüfer Xaver Gumbiller und Andreas Nußbaumer bestätigten eine ordentliche Kassenführung.
Vorstand Rainer Freilinger berichtete von den Aktivitäten des abgelaufenen Vereinsjahr Der Frühjahrshoagarten wie immer gut organisiert von Fritz Mitterer, es folgten der Emmausgang von Mariakirchen zu der Wallfahrtskirche St. Koloman, wo der Kirchenpfleger Lorenz Kieswimmer eine Kirchenführung machte. Sowohl die Maiandacht am Fuchsmüllerkreuz und die Boarische Maiandacht in der Pfarrkirche mit anschließendem Sänger- und Musikantentreffen im Wirtshaus waren wieder ein voller Erfolg. Die Bergmesse zum Kitzbühler Horn, stets vorbildlich organisiert von Christian Brunner, ist wie immer gut angekommen. Schafkopftunier und Kegelabend beschlossen das Vereinsjahr. Auch die neu errichtete Ruhebank an der Hochreiterstraße wird gerne angenommen.
Am Beginn der Aktivitäten 2010 steht der „Sänger- und Musikanten-Hoagarten“ am Samstag, 16. April um 20 Uhr im Landgasthof Freilinger. Sänger und Musikanten aus Ober- und Niederbayer wirken mit, auch der Bayerische Rundfunk zeichnet diese Veranstaltung auf. Der Emmausgang am Ostermontag geht von Hirschhorn zur Kirche St. Jakobus in Hofau, Maiandacht am Fuchsmüllerkreuz ist am 31. Mai, Boarische Maiandacht am 15. Mai und die Bergmesse ist am 11. September geplant. Im November finden auch das Vereinskegeln und das Schafkopftunier statt.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Max Klosterhuber, Lorenz Wagner, Dora Sprengler, Lorenz Wimmer und Alfons Kirchstetter geehrt. Als Dank erhielten sie einen Stich von Kupferstecher Michael Wening die heut noch über das Haus der Bayerischen Geschichte zu beziehen sind, auf dem Bild ist das ehemalige Schloss mit dem damaligen Ort Hirschhorn zu sehen.
Zum Abschluss referierte Alois Hofer über das Festspiel „Wasservogel in Wurmannsquick“. Mit Bildern aus den Aufführungen 1921 und 1953.

Vorstand Rainer Freilinger (rechts) mit den geehrten Mitgliedern, von links: Max Klosterhuber, Lorenz Wagner und Dr. Helmut Schneider dem die Ehrung vom letzten Jahr nach gereicht wurde.  – Foto: Reichenwallner
 

Beginnend von der Entstehung des Festspiels, das der damalige Pfarrer Emmeram Gwandtner verfasste und geschichtlich auf das Jahr 913, als die Ungarn in Bayern einfielen. Bat Herzog Arnulph den Söldnerführer Purmann um Hilfe um die versprengten Angreifer die sich in den Sümpfen und Niederungen versteckt hielten und weiterhin ihr Unwesen trieben, zu vertreiben. Herzog Arnulph belehnte den alten Helden Purmann mit dem umliegenden Landen und Leuten, sowie mit der Gerichtshoheit über dieselben. Auch das Wappen mit dem Lindwurm aus dieser Zeit, da der Landesherr damit eine große Anerkennung verband. Purmann gab seinerseits seinen treuen Kampfgenossen Grund und Boden, die dann um des Purmanns Burg sich ansiedelten und so den heutigen Markt gründeten.