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Baudirektor Max Hobmeier stellte in seiner Ansprache klar, dass es nicht nur um Geld und Bauen gehe, sondern auch um die Organisation der Zukunft eines Dorfes. Direktor Franz Neubauer, der die Flurneuordnung begleiten wird, erklärte, die Strukturentwicklung sei nur möglich, wenn sich viele in Eigeninitiative einbringen würden. Dies sei notwendig und wünschenswert. Denn, so Neubauer: "Nichtstun verhindert die Zukunft eines Dorfes". Konrad Haberger, der als Moderator auch ständiger Begleiter im Leitbild-Prozess sein wird, berichtete von Erfahrungen andernorts. Wie er sagte, wird zunächst ein Stärke- und Schwächeprofil des Dorfes erstellt, es gibt eine Bürgerbefragung und es wird ein Budget aufgestellt, jedoch nicht für private Maßnahmen. Die nächsten Schritte sind die Projektbeschreibung und eine Aufklärungsversammlung, bei der endgültig entschieden wird, ob die Dorferneuerung stattfindet. Bei positivem Ausgang wird aus dem Arbeitskreis, der Gemeinde und den örtlichen Gemeinderäten ein Vorstand gewählt. Es folgt die Beschreibung der Ziele, die Vertiefung des Bewusstseins für die dörfliche Lebenskultur und für den Erhalt des Dorfcharakters. Das alles, so Haberger, sei "selbstverständliche Bürgerarbeit". Der Arbeitskreis wird sich Gedanken zur Verbesserung der Infrastruktur machen und eine Reihe anderer Maßnahmen vorbereiten. Bestimmt wurde der Arbeitskreis aus der Versammlung heraus. Wichtig sei, so die Experten, dass er einen Querschnitt aus der Bevölkerung darstelle. Erfahrungsgemäß wird für die Dorferneuerung ein Zeitraum von fünf bis zehn Jahren veranschlagt. Die Aufgabe des jetzt festgelegten Arbeitskreises ist es nun, innerhalb eines Jahres ein Leitbild zu erstellen und dieses der Hirschhorner Bevölkerung in einer Aufklärungsversammlung vorzustellen.
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